Kieferorthopädie

Wir bieten Ihnen einen Weg zu einem gesunden und schönen Lächeln sowie einem funktionell sicheren Gebiß

Lächeln ist die eleganteste Art, seinen Gegnern die Zähne zu zeigen.

– Werner Fink 1902 – 1979

Mundschluss gestört

Zahnfehlstellungen können zu erheblichen Funktionsstörungen führen

Der Mundschluss ist z.B. gestört, die Zunge liegt falsch oder das Kiefergelenk wird fehlbelastet. Es kann aber auch zu kosmetischen Störungen kommen, weshalb z.B. ein Kind gehänselt werden und psychisch darunter leiden.

Kieferorthopädie ist also nicht eine ästhetische Behandlung sondern sie trägt wesentlich zur Gesundheit des Menschen bei.

Die Ursachen für Zahnfehlstellungsanomalien sind Funktionsstörungen, wie offener Mund mit Mundatmung, falsche Zungenlage, Nuckeln oder andere Angewohnheiten und auch genetische Faktoren, wie Zahnunterzahl und progene Entwicklungen und Unterkieferrücklagen. Auch während der embryonalen Entwicklung können Probleme auftreten, wie bei der Lippen-Kiefer-Gaumenspalte-Segelspalte.

Besonders bei Fehlfunktionen und Angewohnheiten ist es für eine erfolgreiche kieferorthopädische Behandlung wichtig, dass diese Fehlfunktionen und Angewohnheiten abgestellt werden.

Viele kieferorthopädische Behandlungen sind in jedem Alter möglich. Also auch für Erwachsene kann es sinnvoll sein, z.B. vor einer prophetischen Versorgung eine kieferorthopädische Behandlung durchführen zu lassen.

Herausnehmbare Geräte sind häufig eingesetzte kieferorthopädische Apparaturen.

Besonders wenn noch zahlreiche Milchzähne vorhanden sind, werden diese Geräte gerne verwendet.

Mit herausnehmbaren Geräten sind kippende Bewegungen und die Beeinflussung des Ober- und Unterkieferwachstums sehr gut möglich. Die Geräte sind in der Regel ständig, also auch in der Schule, zu tragen, ansonsten kann es zu Schädigungen des Zahnhalteapparates kommen.

Häufig sind in den Geräten Schrauben, eingebaut worden die vom Kind oder den Eltern 1x oder 2x wöchentlich aktiviert werden müssen. Dadurch werden erst Bewegungen möglich.

Die Geräte können in unterschiedlichen Farben und mit einem Bild angefertigt werden. Viele Kinder sind bei der Auswahl der Farben sehr kreativ

Sagittalschraube
Multiband

Mit festsitzenden Geräten sind alle Bewegungen von Zähnen möglich.

Ein besonderer Vorteil ist es, dass körperliche Bewegungen möglich sind und dass die Geräte ständig „getragen“ werden können. Schwierig ist die Zahnpflege. Sollte man damit Probleme haben, dann kommt es zu Entkalkungen um das Bracket. Unter dem Bracket treten eigentlich keine Schmelzschäden auf.

Brackets werden auf genau definierte Stellen des Zahnes geklebt. In der Regel gliedert man zu Beginn sehr dünne elastische Bögen ein und nivelliert zuerst die Zähne im Kiefer, um dann einen stärkeren Stahlbogen mit individuellen Biegungen eingliedern zu können. Es können aber auch Federn elastische Ketten oder zusätzliche Teilbögen oder Geschiebe eingegliedert werden.

Gesetzliches

Die Krankenkasse bezuschusst eine kieferorthopädische Behandlung bis zum 18. Lebensjahr außer den kombiniert kieferorthopädisch-kieferchirurgischen Therapien, die auch nach Vollendung des 18. Lebensjahres bezuschusst werden.

Bei Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr entscheidet die Krankenkasse nach dem KIG System. Die Zahnfehlstellung wird dabei in 5 Gruppen eingeteilt. Die Gruppen KIG 1 und 2 werden nicht bezuschusst. Das bedeutet nicht, dass eine Behandlung nicht gesundheitlich sinnvoll sein kann. Es handelt sich bei dieser Einstufung nur um eine versicherungstechnische Grenzziehung.

Das günstigste Alter für eine kieferorthopädische Behandlung ist das Alter von 9 bis 12 Jahre, die sogenannte 2. Wechselgebissphase. Bestimmte Zahnfehlstellung sollten aber sehr zeitig im Rahmen einer frühen oder einer Frühbehandlung begonnen werden, wie der Kreuzbiss, die progene Verzahnung oder die Progenie. In diesen Fällen zahlt die Krankenkasse bereits im Milchgebissalter, also mit ca. 4 Jahren.